Future Openair Gampel

Das Open Air in unser aller Verantwortung!

Das Open Air Gampel ist der mit Abstand grösste Jugendevent in unserem Kanton. Während drei Tagen pilgern gegen 80 000 Jugendliche und Junggebliebene auf das Festivalgelände, um mit Gleichgesinnten die einzigartige Ambiance eines Open Airs mitzuerleben. Eine Veranstaltung in dieser Grössenordnung bietet nicht nur musikalische Leckerbissen, sondern birgt naturgemäss auch gewisse Problemstellungen in sich. Es ist Aufgabe der Organisatoren, die Festivalbesucher und insbesondere die Eltern Minderjähriger offen zu informieren und ihnen aufzuzeigen, was beachtet werden muss, damit das Open Air 2007 in guter Erinnerung bleibt.

Verantwortungsbereich der Organisatoren und der öffentlichen Hand
Die Organisatoren des Open Airs arbeiten in enger Zusammenarbeit mit den Gemeindebehörden von Gampel, mit der Kantonspolizei und der örtlichen Feuerwehr. Alle gesetzlichen Auflagen werden restlos eingehalten und im Weiteren bietet das Open Air verschiedene Angebote, die über das gesetzlich Geforderte hinausgehen.

Alkoholausschank:
Alle Barbetreiber erhalten den klaren Auftrag, die gesetzlichen Auflagen in Sachen Alkoholausschank durchzusetzen. Leichte alkoholische Getränke werden ab 16 Jahren, harte ab 18 Jahren verkauft. Alle Standbetreiber haben vom OK die Auflage erhalten, mindestens ein nicht-alkoholisches Getränk (Mineralwasser) unter dem Preis der alkoholischen Produkte anzubieten.

Campieren:
Das Zelten auf dem Campinggelände ist erst ab erfülltem 16. Altersjahr erlaubt.

Drogen:
Die Sicherheitspolizei des Kantons nimmt Kontrollen in Bezug auf Drogen und Rauschgift vor. Im vergangenen Jahr mussten leider einige Personen verzeigt werden.

Transport:
Das OK bietet ein breit gefächertes Transportsystem an, das es allen Teilnehmern erlaubt, das Festgelände mit öffentlichen Mitteln gefahrenlos zu erreichen.

Sanitätsposten: Die Sanitätsposten sind am Open Air klar signalisiert und rund um die Uhr besetzt.

Hörschutz:
Der Organisator stellt Ohrstöpsel zur Verfügung, die den Festivalbesuchern unentgeltlich abgegeben werden.

Kondome: Der Organisator verteilt für den Fall der Fälle auch das lebenswichtige Teil für untenrum.

Verantwortungsbereich der Eltern
Die Organisatoren versuchen, sämtliche gesetzlichen Auflagen zu erfüllen. Es liegt aber auch an den Eltern und den Erziehungsberechtigten, ihren minderjährigen Kindern die nötigen Informationen zu geben und mit diesen klare Vereinbarungen zu treffen.

Besuch des Festivals:            
Die Verantwortung für den Besuch des Festivals liegt bei Minderjährigen bei den Eltern. Es empfiehlt sich, gemeinsam mit ihrem Kind fixe Abmachungen bezüglich der Aufenthaltsdauer, Heimkehr etc. auszuhandeln, die in der Folge von beiden Seiten eingehalten werden. Die elterlichen Vereinbarungen setzen die gesetzlichen Anordnungen bzw. die Anordnungen des Open Air Gampel allerdings nie ausser Kraft.

Problemstellungen:            
Insbesondere mit Minderjährigen sind vor dem Festivalbesuch verschiedene Problemstellungen zu besprechen, die sich beim Besuch des Festivals stellen können. Dazu gehören:

  • Finanzen (Einteilen des Taschengelds)
  • Alkohol- und Drogenkonsum 
  • Kleidung (Regen, Temperaturen)
  • Diebstahl 
  • Sexualität
  • Sonnenbrand (Hut, Crème)

Kontakt:
Eltern und jugendliche Open-Air-Besucher vereinbaren am besten pro Tag fixe Termine, in denen sie telefonisch Kontakt aufnehmen (Natel, SMS). Diese Massnahme vermittelt die nötige Sicherheit, insbesondere für die Erziehungsberechtigten.

Begleitung:
Eltern sollen wissen, mit wem und in welcher Begleitung ihr Kind das Festival besucht. Lassen Sie sich auch die Handy-Nummer der Kolleginnen und Kollegen geben.

Einladung an alle Eltern:
Wer im Geist jung geblieben ist, der fühlt sich am Open Air wohl. Warum also nicht als Eltern einen Tag gemeinsam mit dem Kind oder mit andern Erwachsenen die Ambiance des Festivals miterleben. Dies vermittelt die besten Eindrücke, relativiert Vorurteile und bietet in der Folge die Möglichkeit, mit dem Kind viel konkreter zu diskutieren.

Verantwortungsbereich der Besucher/innen
Du kennst dich selbst am besten. Das Open Air bietet keinen Freipass, der dich von Verantwortungen dir selbst und der Gemeinschaft gegenüber entbindet. Der Druck der Gruppe der Gleichaltrigen kann dich – und dies ist nicht nur am Open Air so – zu Sachen verleiten, die du selber nie tun würdest. Bleibe dich selbst, sodass du im Nachhinein nichts bereuen musst.